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ZIF-8 Pulvermetallorganische Gerüstverbindungen (MOFs)

CAS: 59061-53-9

Zeolithische Imidazolatgerüste (ZIFs) bestehen aus Übergangsmetallionen (Zink oder Kobalt) und Imidazolat-(Im)-Linkern in tetraedrischer Koordination. Die Stickstoffatome des fünfgliedrigen Imidazolrings dienen als Brückenlinker, d. h. sie verbinden die Metallzentren im dreidimensionalen Gerüst. Die Kristallstrukturen von ZIFs weisen dieselbe Topologie auf wie die von Aluminosilicat-Zeolithen.

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    Produktname

    ZIF-8

    Partikelgröße

    ≈600 nm

    Spezifische Oberfläche

    ≥1500 m²/g

    Porengröße

    0,8–1,8 nm

    ZIFs bieten gegenüber Zeolithen Vorteile, da die hybriden Gerüststrukturen eine größere Flexibilität bei der Oberflächenmodifizierung ermöglichen. Unter den zahlreichen ZIFs ist ZIF-8 der repräsentativste Vertreter. Es wurde erstmals von Chens Arbeitsgruppe synthetisiert und später von Yaghis Arbeitsgruppe systematisch benannt. ZIF-8 kann aus Zink und mIm hergestellt werden und besitzt eine Sodalithstruktur, die aus einem vier- und einem sechsgliedrigen ZnN₄-Cluster besteht. Es zeichnet sich durch gute thermische und chemische Stabilität, insbesondere durch eine große spezifische Oberfläche, einstellbare Porosität und zahlreiche aktive Zentren aus.

    Wie allgemein bekannt, hat ZIF-8 in den Bereichen Adsorption, Gastrennung, Wirkstofffreisetzung, Katalyse und Biosensorik herausragende Vorteile und Fortschritte gezeigt. ZIF-8 besitzt die typische kubische Sodalith-Topologie mit 11,6 Å großen β-Käfigen, die durch sechsgliedrige Ringfenster (~3,4 Å) verbunden sind. ZIF-8 und seine Membranen weisen im Vergleich zu ultramikroporösen Zeolithen deutliche Vorteile bei der selektiven Trennung von Gasgemischen auf, was auf die engen sechsgliedrigen Ringporen (~3,4 Å) und das hydrophobe Verhalten zurückzuführen ist.

    KAR-F02 ZIF-8

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